Liebe Musikfreunde!

 

Das Konzert am Freitag 13. März ist ABGESAGT

 

Unsere Gesundheit ist das höchste Gut. Um diese zu schützen folgen wir der Anweisung, Ansammlungen zu vermeiden. Daher sagen wir unser Konzert am 13. März im Schloss Ennsegg ab. Wir bitten um Verständnis. Um einen neuen Termin sind wir bemüht.

Bereits gekaufte Karten werden gegen Rückerstattung des Eintrittspreises an den Vorverkaufsstellen zurückgenommen.

 

Empfohlene Schutzmaßnahmen und häufig gestellte Fragen zum Thema Coronavirus finden sich auf der Homepage der AGES unter www.ages.at/coronavirus, 24-Stunden-Hotline: 0800 555 621


Aktuelle Konzerte

Fr 13. März 2020, 19:30 Uhr - ABGESAGT

Schloss Ennsegg, Auerspergsaal

 

Ein musikalischer Blumengruß

 

Empfangen Sie mit uns den anbrechenden Frühling mit einem musikalischen Blumengruß.

Die Serenade von Antonin Dvořák op. 22 verführt Sie in die hochromantische Welt der Kammermusik.

Die strahlenden Klänge der Haffner-Symphonie KV 385 von Wolfgang Amadeus Mozart begleitet Sie in den sonnigen Frühling.

Der wunderbare Auerspergsaal sorgt für historische Atmosphäre.

 

Kartenpreis € 17

Vorverkauf € 15

Schüler/innen € 5

 

Vorverkauf: Trafik Sadlauer, Enns 07223/80691

Bürgerservicestelle der Stadt Enns 07223/82181

 

Antonin Dvořáks Serenade in E-Dur, op. 22, ist im Frühling des Jahres 1875 entstanden. Zu diesen Jahren hatte der aus einfachen ländlichen Verhältnissen stammende Dvořák in Wien ein Künstlerstipendium erhalten, das ihm für kurze Zeit ein unbeschwertes Komponieren ermöglichen sollte. Das fünf Sätze umfassende Werk glänzt von melodiösen Einfällen, inspiriert von der reichen musikalischen Tradition seiner böhmischen Heimat. In der Gediegenheit der Einfälle steht es den großen Streicherserenaden von Tschaikowsky oder Grieg um nichts nach. Strahlend folgt Dvořák in seiner „Serenata“ der vom italienischen Wort „sereno“ abgeleiteten Begrifflichkeit, die einen heiteren, wolkenlosen Himmels beschreibt. In der Wahl der Form besinnt sich der Komponist bewusst auf die von Mozart und Haydn begründeten klassischen Traditionen und grenzt sich damit von der durch Wagner und seine Zeitgenossen eingeschlagenen Richtung ab.

Ein typischer Vertreter dieser Tradition ist die im Jahr 1782 in Wien komponierte „Haffner“-Symphonie, KV 385, Wolfgang Amadeus Mozarts. Komponiert für die Erhebung des reichen Salzburger Kaufmanns Sigmund Haffner in den Adelsstand , trägt sie in ihrem Inneren den Charakter einer Serenade, schließlich war die Formfindung zu diesem Zeit noch nicht ganz abgeschlossen. Nicht von ungefähr meinte Mozart in einem seiner Briefe, dass die Symphonie „gewiss guten Effeckt machen“ würde. 

Ähnlich den klassischen Formen in der Architektur und Malerei besitzt auch die von Mozart und Dvořák zur Perfektion geführte musikalische Ausdrucksform eine zeitlose Aktualität. Besonders im Frühling, wenn auch die Natur mit vollendeter und unübertroffener Formgebung zu neuem Leben erwacht. 

(Dr. Andreas Lindner)


Vorschau

 

Do 8. Oktober 2020, Wien, MuTh:

F. Schubert/G. Wirth: Shakuntala
Weitere Vorstellung: Fr 9. Oktober, Optionstermin Sa 10.  Oktober2020

 

Fr 23. Oktober 2020, Stadthalle Enns:

Highlights aus der Welt der Oper